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Hubble-Mosaik eines Teils der Andromedagalaxie mit dicht stehenden Sternen und dunklen Staubbahnen.
Dieses Hubble-Mosaik zeigt einen Teil von Andromeda, nicht die ganze Galaxie. Es ist nicht der Anblick mit bloßem Auge. Credit: NASA, ESA, J. Dalcanton (University of Washington, USA), B. F. Williams (University of Washington, USA), L. C. Johnson (University of Washington, USA), the PHAT team, and R. Gendler. · Original image · CC BY 4.0. Web-sized reproduction. No endorsement of SkyLumi implied.

So finden Sie sie

Unter dunklem Himmel erscheint sie als schwacher, diffuser Fleck. In der Stadt ist sie meist nicht zu sehen, weil die Lichtverschmutzung sie überstrahlt.

Die Fotos sind Langzeitbelichtungen. Ihr Auge sieht diese Spirale nicht. SkyLumi zeigt beides auf einer Karte: wo Andromeda heute steht, und beim Heranzoomen das Observatoriumsbild.

Um Andromeda auf der Karte zu finden, brauchen Sie kein Teleskop. Um den schwachen Fleck am Himmel zu sehen, brauchen Sie vor allem einen dunklen Standort.

Andromeda liegt weit nördlich des Himmelsäquators. Auf der Nordhalbkugel sind Herbstabende besonders günstig; weit im Süden steht sie dagegen sehr tief oder gar nicht über dem Horizont. Prüfen Sie vor der Fahrt ihre Höhe für Ihren Standort. Ein Fernglas hilft, den ovalen Schimmer von den umliegenden Sternen zu unterscheiden.

Die fotografische Ausdehnung von rund drei Grad entspricht etwa sechs Vollmondbreiten. Diese schwachen Außenbereiche sind für die meisten Menschen mit bloßem Auge nicht sichtbar. Andromeda ist ein außergewöhnlich weit entferntes Objekt, das sich ohne Hilfsmittel sehen lässt, aber kein absoluter Entfernungsrekord. Unter besonders dunklem Himmel können erfahrene Beobachter auch andere sehr ferne Objekte erkennen.

Was Sie erwarten können

Was Sie tatsächlich sehen, hängt stark von der Ausrüstung ab. Hier sind die Unterschiede, jeweils mit Quelle.

AnsichtWas Sie erwarten können
Bloßes AugeUnter dunklem Himmel sehen Sie einen schwachen, länglichen Fleck. Erkennbar ist nur der helle Kern, nicht die gesamte Spiralgalaxie. Unter einem typischen Stadthimmel ist meist nichts zu sehen. Die NASA bestätigt, dass Andromeda von einem dunklen Standort aus mit bloßem Auge sichtbar ist.
FernglasIm Fernglas wirkt der Fleck heller und größer, und seine ovale Form ist besonders unter dunklem Himmel leichter zu erkennen. Spiralarme bleiben unsichtbar. Die NASA zählt Andromeda zu den Galaxien, die sich von einem dunklen Standort aus mit einem gewöhnlichen Fernglas beobachten lassen.
TeleskopEin Teleskop zeigt meist einen helleren, länglichen Schimmer. Je nach Öffnung, Himmelsdunkelheit und Erfahrung lassen sich manchmal ein oder zwei der hellsten Begleitgalaxien als eigene Flecken daneben erkennen. Staubbänder und die vollständige Spiralstruktur werden erst auf Langzeitaufnahmen sichtbar. Die NASA weist darauf hin, dass der größere Schwarm aus fast drei Dutzend kleinen Begleitgalaxien für Beobachter im Garten nicht zu sehen ist.
FotoDie fotografische Ansicht in SkyLumi verwendet echte Durchmusterungsbilder von Pan-STARRS, SkyMapper und DSS2, keine Zeichnung. Langzeitbelichtungen sammeln weit mehr Licht als das menschliche Auge. Deshalb zeigt das Foto die vollständige Spiralstruktur, während Sie mit bloßem Auge meist nur den Kern erkennen. ESA/Hubble erklärt, wie ein solches bearbeitetes Mosaik entsteht. Siehe „So lesen Sie ein Weltraumfoto“.

Was SkyLumi macht

Finden Sie Andromeda über die Suche oder richten Sie Ihr Handy mit Aim auf den entsprechenden Himmelsbereich. Beim Heranzoomen wechselt dieselbe Karte zu fotografischen Durchmusterungsbildern von Pan-STARRS, SkyMapper und DSS2.

Der Nachtsichtmodus nutzt eine tiefrote Darstellung und schont so Ihre Dunkeladaptation. Kein Konto, keine Werbung.

Die grundlegende Himmelskarte funktioniert offline. Hochauflösende Durchmusterungsbilder werden beim Zoomen nachgeladen und benötigen eine Internetverbindung.

Häufige Fragen

Sehe ich Andromeda mit bloßem Auge?

Von einem dunklen Standort aus sehen Sie sie als schwachen, diffusen Fleck. In einer typischen Stadt ist sie meist nicht sichtbar. Auf der Karte können Sie ihre Position trotzdem finden.

Warum sehen die Fotos so hell aus?

Es sind Langzeitbelichtungen. Mit bloßem Auge sehen Sie, wenn überhaupt, nur ein graues Oval. SkyLumi zeigt Beobachtungsposition und Fotografie in derselben Karte, ohne die Aufnahme als Eindruck mit bloßem Auge auszugeben.

Wie weit ist sie entfernt?

Etwa 2,5 Millionen Lichtjahre. Von einem dunklen Standort aus erscheint sie als schwacher Fleck; sichtbar ist vor allem der helle Kern. Ihre vollständige fotografische Ausdehnung von ungefähr sechs Vollmondbreiten wird erst auf Langzeitaufnahmen sichtbar.

Brauche ich ein Teleskop?

Nein. Weder für die Karte noch, unter dunklem Himmel, um den schwachen Fleck mit bloßem Auge zu sehen. Ein Teleskop zeigt mehr, ist aber nicht erforderlich.

Quellen und Bildnachweise

Für Einsteiger anhand der oben genannten Quellen verfasst. Wie wir für die Sky Library recherchieren und Korrekturen vornehmen. Fehler gefunden? Sagen Sie uns Bescheid.

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