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Der Orionnebel: eine weitläufige, rosa-golden leuchtende Gaswolke, geformt von den vier hellen Trapezsternen in ihrem Zentrum.
Der Orionnebel in einer Hubble-Aufnahme. Die Farben und Details dieser Langzeitbelichtung sind durch ein Okular nicht in dieser Form zu sehen. Credit: NASA, ESA, M. Robberto ( Space Telescope Science Institute/ESA) and the Hubble Space Telescope Orion Treasury Project Team · Original image · CC BY 4.0. Web-sized reproduction. No endorsement of SkyLumi implied.

So finden Sie ihn

Suchen Sie Orions Gürtel und anschließend die kurze Sternreihe des Schwertes auf seiner himmels-südlichen Seite. Von vielen Standorten auf der Nordhalbkugel erscheint das Schwert unterhalb des Gürtels; auf der Südhalbkugel wirkt das Sternbild gedreht. Der diffuse mittlere Fleck im Schwert umfasst den Orionnebel (M42) und seine jungen Sterne.

Winterabende auf der Nordhalbkugel und Sommerabende auf der Südhalbkugel sind besonders günstig. Von einem ausreichend dunklen Standort aus ist der Nebel ohne Teleskop sichtbar; ein Fernglas macht den diffusen Fleck leichter erkennbar. Die kräftigen Farben der Fotografien sehen Sie mit bloßem Auge jedoch nicht.

Zoomen Sie heran, und die Karte wechselt an derselben Stelle zu echten Observatoriumsaufnahmen. Keine Illustration.

Was Sie erwarten können

Was Sie tatsächlich sehen, hängt stark von der Ausrüstung ab. Hier sind die Unterschiede, jeweils mit Quelle.

AnsichtWas Sie erwarten können
Bloßes AugeEin weicher, unscharfer „Stern“ in der Mitte des Schwertes, unter dem Gürtel des Orion. Unter mäßig dunklem Himmel sichtbar, in Stadtlicht schnell verloren. Die NASA bestätigt die Sichtbarkeit mit bloßem Auge von einem dunklen Ort aus.
FernglasIm Fernglas wirkt der Fleck deutlich nebelartig statt sternförmig. Unter ruhigem, dunklem Himmel lassen sich die helleren Sterne des Trapezes darin zunehmend erkennen. Die NASA nennt große Nebel wie diesen ausdrücklich als geeignete Fernglasobjekte unter dunklem Himmel.
TeleskopIm Teleskop lassen sich die vier eng stehenden Sterne des Trapezes klar voneinander trennen, während sich der Nebel um sie herum ausbreitet. Die NASA bestätigt, dass sich das Trapez mit Fernglas oder Teleskop auflösen lässt. Die Farbe ist stärker von den Bedingungen und der Wahrnehmung abhängig: Meist erscheint der Nebel blass grau bis graugrün statt rot oder rosa wie auf Fotografien, weil das Auge bei schwachem Licht nur wenig Farbe wahrnimmt.
FotoDie fotografische Ansicht in SkyLumi besteht aus echten Durchmusterungsbildern von Pan-STARRS, SkyMapper und DSS2, nicht aus einer Zeichnung. Die Aufnahmen sammeln über längere Zeit Licht, was das Auge nicht kann. Deshalb zeigen sie Farben und Details, die durch ein Okular so nicht sichtbar sind. ESA/Hubble erklärt, wie ein solches bearbeitetes Bild entsteht. Siehe „So lesen Sie ein Weltraumfoto“.

Was SkyLumi macht

Finden Sie den Orionnebel über die Suche oder richten Sie Ihr Handy mit Aim auf Orions Schwert. Beim Heranzoomen sehen Sie fotografische Durchmusterungsbilder von Pan-STARRS, SkyMapper und DSS2.

Der Nachtsichtmodus nutzt eine tiefrote Darstellung und schont so Ihre Dunkeladaptation. Kein Konto, keine Werbung.

Die grundlegende Himmelskarte funktioniert offline. Hochauflösende Durchmusterungsbilder werden beim Zoomen nachgeladen und benötigen eine Internetverbindung.

Häufige Fragen

Wo genau finde ich ihn?

Im Schwert des Orion: Es ist der diffuse mittlere Fleck auf der himmels-südlichen Seite der drei Gürtelsterne. Seine scheinbare Ausrichtung verändert sich mit Ihrem Breitengrad und der Uhrzeit.

Wann kann ich ihn sehen?

Auf der Nordhalbkugel sind Winterabende günstig, auf der Südhalbkugel Sommerabende. Die genaue Richtung und Höhe hängen von Ihrem Standort und der Uhrzeit ab. Die Karte kann ein Objekt auch dann anzeigen, wenn es sich unter Ihrem Horizont befindet.

Brauche ich ein Teleskop?

Nein. Von einem ausreichend dunklen Standort aus ist der Nebel als diffuser Fleck mit bloßem Auge sichtbar, und auch für die Karte brauchen Sie kein Teleskop.

Was sehe ich, wenn ich hineinzoome?

Echte fotografische Himmelsdurchmusterungen von Pan-STARRS, SkyMapper und DSS2, mit Quellenangaben in der App. Keine Illustration und keine Meteorspur: SkyLumi zeichnet keine Meteore ein.

Quellen und Bildnachweise

Für Einsteiger anhand der oben genannten Quellen verfasst. Wie wir für die Sky Library recherchieren und Korrekturen vornehmen. Fehler gefunden? Sagen Sie uns Bescheid.

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