Diese Seite ist eine Übersetzung. Der Rest der Sky Library ist auf Englisch.
Ort und Zeit prüfen
Sie benötigen kein Konto. Die Berechnungen laufen in diesem Browser. Geprüft werden Position und Dämmerung, nicht Wetter oder Sichtbehinderungen am Horizont.
Wählen Sie zunächst einen Ort.
Diesen Plan behalten oder jemanden einladen
Ein Freigabelink enthält Datum, Zeitzone und auf 0,1° gerundete Koordinaten. Jeder mit dem Link kann den ungefähren Standort sehen. Verwenden Sie ihn daher nicht als privaten Treffpunkt. Berechnen Sie die Ergebnisse nach dem Öffnen neu; durch die Rundung können sie sich leicht ändern.
Kopieren Sie diesen Link in eine Nachricht oder Notiz oder speichern Sie ihn als Lesezeichen. Er enthält das feste Datum, nicht „heute Abend“. Er ist weder Benachrichtigung noch Wettervorhersage.
SkyLumi-Himmelskarte öffnen → Stellen Sie dort Ort und Zeit entsprechend Ihrem Plan ein. Dieser Rechner überträgt die Angaben nicht auf die Karte. Die Karte hilft bei der Orientierung, berücksichtigt aber keine Wolken, Gebäude oder Sichtbehinderungen am Horizont.
So lesen Sie die Ergebnisse
Die Höhe ist der Winkel über einem ebenen Horizont. 0 Grad liegt am Horizont, 90 Grad genau im Zenit. Eine Faust am ausgestreckten Arm entspricht ungefähr 10 Grad, je nach Hand- und Armlänge. 30 Grad sind also etwa drei Faustbreiten.
Die Richtung wird vom geografischen Norden aus gemessen. Osten entspricht 90 Grad, Süden 180 und Westen 270 Grad. Gebäude, Bäume und Hügel können ein Objekt verdecken, auch wenn die Berechnung es über einem freien Horizont anzeigt.
Die scheinbare Helligkeit wird als Magnitude oder Größenklasse angegeben. Je kleiner die Zahl, desto heller das Objekt; negative Werte stehen für besonders helle Objekte. Wolken, Rauch oder eine Straßenlaterne im Blickfeld berücksichtigt dieser Wert nicht.
Konzentrieren Sie sich auf ein Ziel
Für den ersten Versuch eignen sich Jupiter oder Venus, wenn einer von beiden in der Dämmerung deutlich über dem Horizont steht. Mars wirkt oft warm orange. Saturn erscheint meist als ruhigerer, gelblicher Lichtpunkt. Merkur ist schwieriger zu beobachten, weil er am Himmel stets nahe bei der Sonne bleibt.
Richten Sie Fernglas oder Teleskop niemals in die Nähe der Sonne, um einen Planeten zu suchen. Für eine Beobachtung am Abend warten Sie, bis die Sonne vollständig untergegangen ist, und halten Sie optische Geräte vom Punkt des Sonnenuntergangs fern.
Uranus und Neptun führt der Rechner nicht als Ziele für Einsteiger. Für Neptun brauchen Sie ein optisches Hilfsmittel. Uranus kann unter außergewöhnlich guten Bedingungen gerade noch mit bloßem Auge sichtbar sein, ist aber trotzdem kein sinnvolles erstes Beobachtungsziel.
Wie sieht das tatsächlich aus?
| Ansicht | Realistische Erwartung |
|---|---|
| Bloßes Auge | Helle Punkte. Mars kann orange wirken. Keine Ringe, keine Bänder, keine Oberflächen. |
| Fernglas, ruhig gehalten | Einige der vier hellen Jupitermonde, wenn Stellung, Blendung und ruhiges Halten es zulassen. |
| Kleines Teleskop | Die Phase der Venus, Jupiters Scheibchen und manchmal seine Wolkenbänder sowie die Saturnringe bei günstiger Neigung. |
| SkyLumi | Eine Karte, mit der Sie das Objekt finden und einordnen können. Angezeigte Fotos sind keine Live-Aufnahmen. |
Warum sich die Antwort im Jahr ändert
Die Erde und die anderen Planeten umkreisen die Sonne mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. In manchen Monaten sehen wir einen Planeten am Abend, in anderen vor der Morgendämmerung; zeitweise verschwindet er im Glanz der Sonne. Ein äußerer Planet nahe der Opposition steht am Himmel ungefähr der Sonne gegenüber und ist über einen großen Teil der Nacht sichtbar. Venus und Merkur kreisen innerhalb der Erdbahn und können diese Stellung nie erreichen.
Bei Schlagzeilen über eine „Planetenparade“ werden oft Objekte zusammengefasst, die über einen großen Bereich des Himmels verteilt sind. Einige sind mit bloßem Auge zu schwach oder stehen tief in der Dämmerung. Prüfen Sie deshalb jedes Ziel einzeln, bevor Sie eine Beobachtung planen.
Woher die Zahlen kommen
Diese Seite berechnet mit Astronomy Engine topozentrische Positionen anhand der von Ihnen gewählten Koordinaten und Uhrzeit. Dabei werden Ihr Beobachtungsstandort und ein standardmäßiges Modell der atmosphärischen Refraktion berücksichtigt. Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser; das Formular sendet Ihre Koordinaten nicht an einen Server.
Die Angaben beschreiben die Geometrie und Beleuchtung, nicht das Wetter. Nahe am Horizont kann die tatsächliche atmosphärische Refraktion schwanken. Prüfen Sie deshalb vor einer Fahrt auch die realen Bedingungen. Ändern Sie die Uhrzeit, um den frühen Abend mit der späteren Nacht zu vergleichen, und öffnen Sie anschließend SkyLumi für die Umgebungskarte Ihres gewählten Planeten.
Quellen und Bildnachweise
- NASA: Himmelsbeobachtung. Welche Planeten ohne Teleskop sichtbar sind.
- NASA: das Fernglas als erstes Teleskop. Praktische Grenzen der Fernglasbeobachtung.
- Astronomy Engine: Algorithmen und Validierung. Quelloffene Bibliothek, die auch SkyLumi nutzt. Die Methode steht oben.
Für Einsteiger anhand der oben genannten Quellen verfasst. Wie wir für die Sky Library recherchieren und Korrekturen vornehmen. Fehler gefunden? Sagen Sie uns Bescheid.